Dafür hat der dbb erneut das Format der Regionalkonferenzen gewählt, um mit den Mitgliedern der Fachgewerkschaften über mögliche Forderungen zu diskutieren. Die ersten beiden von sieben dieser Konferenzen haben am 2. und 3. September 2024 in Düsseldorf und Hamm stattgefunden. Auch der Vorstand des komba Ortsverbandes Mülheim an der Ruhr hat an der Konferenz teilgenommen.
Der stellvertretende Bundesvorsitzende und Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer sagte in Düsseldorf: „Die Belastung der Kolleginnen und Kollegen wächst: Bei der Arbeit, weil Politik ihnen ständig zusätzliche Aufgaben auflädt, während immer mehr unserer erfahrenen Leute in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten weiterhin hoch und steigen weiter – man denke nur an die steigenden Mieten in vielen Ballungszentren. Deshalb brauchen wir dringend Entlastung. Sowohl durch höhere Einkommen, als auch durch attraktive und flexible Arbeitszeitmodelle. So kann der öffentliche Dienst gleichzeitig auch interessanter für Nachwuchskräfte werden. Denn gerade für junge Menschen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft das entscheidende Kriterium bei der Jobwahl. Das alles werden wir mit Bund und Kommunen besprechen müssen.“
Am 03.07.2024 hat der Landtag den von den Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Änderungsantrag beschlossen, zu dem wir ausführlich mit der Mitglieder-Info des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst 5/2024 berichtet haben.
„Egal in welchen Bereich der öffentlichen Daseinsfürsorge wir schauen: Der Mangel an Personal ist eklatant“, sagte der dbb Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer am 25. Juni 2024 anlässlich des dbb-Symposiums „Arbeitszeit neu denken“ in Köln. Auch der komba Ortsverband Mülheim an der Ruhr hat hier spannende Impulse mitgenommen.